Die verteilte Glasfasermesstechnik findet hier ihren Anfang.

Faseroptische Messverfahren haben schon längst in der Baumesstechnik ihren Einzug genommen und ist kein unbekanntes Instrumentarium mehr. Die Vorzüge und Informationsgehalt von verteilter Messtechnik ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Vor allem, wenn man die Kosten und das Ergebnis den Erwartungen aussagestarker Messergebnisse entgegenstellt.

Eine Zustandsüberwachung im Monitoring ist längst nicht mehr so kostenintensiv wie allerorts gedacht. Hierfür existiert schon seit über 8 Jahren ein Messsystem, das unter dem Begriff Glasfaser-Strecken Extensometer (GFE 1401 Pulsar) gehandelt und vertrieben wird.

Ein Detektor, der kontinuierlich im Submillimeter-Bereich Veränderungen auf langen, bis zu 12 km erstreckenden Überwachungsbereich mit einem einzigen Messwert über die erfassen und melden kann.

Ein selbstkompensierendes System, das Temperatureinflüsse zu einem hohen Prozentsatz ausschließen und direkt verrechnen kann, sodass der Fokus auf der tatsächlichen Längenänderung der Faser und damit Aussagen zur strukturellen Integrität eines Bauwerks getroffen werden können.

Der Mehrwert einer solchen Überwachungsmethode liegt in der Planung einer faseroptischen Installation, bei der eine Dehnungsfaser kraft- und formschlüssig mit einigen Raffinessen so appliziert wird, dass eine Reproduzierbarkeit der Daten über verteilte Messsysteme wie „Brillouin“ und „Raman“ zu Detailergebnissen führt, die die Fachwelt in Erstaunen versetzen. Ein hohes Maß an Kompetenz im Bauwesen und im Umfang mit dieser und nachfolgenden Messmethoden ist dabei unerlässlich.

Der „Pulsar“, (früher universitär als FOX im Studieneinsatz benanntes Gerät) wurde von Prof. Dr. Döring aus der Hochschule in Mittweida entwickelt. Er legte den Grundstein für eine außerordentlich smarte und innovative Entwicklung, die die GGB vor 8 Jahren übernommen und weitergeführt hat. Wir haben sofort erkannt, dass der bislang erfolglose Einsatz durch Dr. Grosswig eher kontraproduktiv war, da die dazugehörige Kompetenz der Installation von Glasfasern im Baugrund nicht vorhanden war.

Die Perspektive für dieses Gerät existiert im Wesentlichen durch deinen moderaten Anschaffungspreis und innovative Herangehensweise einer zuverlässigen Detektion einer gesamten Struktur anstelle einzelner höchstauflösender Messpunkte. Deren Ergebnisse zu aller erst unplausibel erscheinen müssen, sind sie nicht in situ instrumentiert worden. Das bedeutet, die Anwendung definiert den Zweck.

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